<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>fotoagenda.ch</title>
	<atom:link href="http://www.fotoagenda.ch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.fotoagenda.ch</link>
	<description>Schweizer Veranstaltungskalender der Fotografie</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Jan 2012 18:49:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>«C’est la vie»</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1517-%c2%abc%e2%80%99est-la-vie%c2%bb/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1517-%c2%abc%e2%80%99est-la-vie%c2%bb/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1517</guid>
		<description><![CDATA[Nichts führt derart prägnant und treffend das Bild der Zeit vor Augen wie die Pressefotografie. Erstmals gewährt das Schweizerische Nationalmuseum Einblick in das umfangreiche Archiv der beiden Pressefotoagenturen «Presse Diffusion Lausanne» und «Actualité Suisse Lausanne», welches vor kurzem in die Sammlung des Museums aufgenommen wurde. &#160; &#160; &#160; &#160; Eine faszinierende Auswahl an bedeutenden Ereignissen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nichts führt derart prägnant und treffend das Bild der Zeit vor Augen wie die Pressefotografie. Erstmals gewährt das Schweizerische Nationalmuseum Einblick in das umfangreiche Archiv der beiden Pressefotoagenturen «Presse Diffusion Lausanne» und «Actualité Suisse Lausanne», welches vor kurzem in die Sammlung des Museums aufgenommen wurde.</strong></p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Gefrorener-Bielersee-1941_600.jpg" rel="lightbox[1517]"><img class="size-medium wp-image-1518 alignnone" title="Gefrorener Bielersee, 1941" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Gefrorener-Bielersee-1941_600-290x303.jpg" alt="" width="290" height="303" /></a></p>
<p><span id="more-1517"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine faszinierende Auswahl an bedeutenden Ereignissen, unvergesslichen Augenblicken, Schnappschüssen von Prominenten und Porträts von Alltagshelden bilden das Herzstück der Ausstellung. Der Bogen spannt sich von sorgfältig geplanten Fotoreportagen aus dem Alltag der 1940er und 1950er Jahre über eine beeindruckende Bilderchronik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis hin zur schnelllebigen digitalen Welt der zeitgenössischen Bildagentur «Keystone».</p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Charles-Chaplin-Regisseur-und-Schauspieler-Corsiersur-Vevey-um-1964_600.jpg" rel="lightbox[1517]"><img class="size-medium wp-image-1519 alignleft" title="Charles Chaplin, Regisseur und Schauspieler, Corsiersur-Vevey, um 1964_600" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Charles-Chaplin-Regisseur-und-Schauspieler-Corsiersur-Vevey-um-1964_600-290x293.jpg" alt="" width="290" height="293" /></a><em><strong>Charles Chaplin, Regisseur und Schauspieler, Corsier-sur-Vevey, um 1964</strong> ©Schweizerisches Nationalmuseum</em></p>
<p>«C’est la vie» sind die Fotografien in drei Maisons démontables von Jean Prouvé integriert – eine seriell reproduzierbare Architektur, die als Zeichen des Aufbruchs in die Moderne gilt und in die Anfangszeit des Fotoarchiv-Bestandes führt.</p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Entgleister-Zug-am-L%C3%B6tschberg-1978_600..jpg" rel="lightbox[1517]"><img class="size-medium wp-image-1520 alignleft" title="Entgleister Zug am Lötschberg, 1978" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Entgleister-Zug-am-L%C3%B6tschberg-1978_600.-290x192.jpg" alt="" width="290" height="192" /></a><em><strong>Entgleister Zug am Lötschberg, 1978.</strong> ©Schweizerisches Nationalmuseum</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die nächsten 4 Führungen oder Veranstaltungen:</h3>
<p><strong>Öffentliche Führungen mit Experten</strong><br />
Donnerstag, 9. Februar .2012, 18.00 bis 19.00<br />
Ricabeth Steiger, Kuratorin Historische Fotografie<br />
Seit der Gründung der ersten Presseagenturen hat sich die Pressefotografie stark verändert. Berufsleute geben Einblick in ihre Arbeit, Erfahrungen und Erlebnisse.</p>
<p><strong>Familien</strong><br />
Sonntag, 19.02.2012, 15.15–16.15<br />
«Klick! Fotografien erzählen Geschichten»<br />
Familienführung mit Zvieri. CHF 20.- pro Familie.<br />
Auf Anmeldung. Tel. 044 218 65 04 (Mo–Fr 09.00–12.30)<br />
fuehrungen [at] snm.admin.ch</p>
<p><strong>Öffentliche Führungen mit Experten</strong><br />
Donnerstag, 23. Febraur 2012, 18.00 bis 19.00<br />
Wendelin Hess, Art Director, Verleger Echtzeit Verlag<br />
Seit der Gründung der ersten Presseagenturen hat sich die Pressefotografie stark verändert. Berufsleute geben Einblick in ihre Arbeit, Erfahrungen und Erlebnisse.</p>
<p><strong>Familien</strong><br />
Sonntag, 4. März 2012, 15.15 bis 16.45<br />
«Klick! Fotografien erzählen Geschichten»<br />
Familienführung mit Zvieri. CHF 20.- pro Familie.<br />
Auf Anmeldung. Tel. 044 218 65 04 (Mo–Fr 09.00–12.30)<br />
fuehrungen [at] snm.admin.ch</p>
<p>Die Ausstellung dauert noch bis 22. April 2012.</p>
<p>Weitere Infos <a href="http://www.cestlavie.landesmuseum.ch/" target="_blank">finden sie hier</a>.</p>
<p><strong><a href="http://www.nationalmuseum.ch/d/index.php" target="_blank">Schweizerisches Nationalmuseum</a></strong><br />
<strong>Landesmuseum Zürich</strong><br />
Museumstrasse 2<br />
CH-8001 Zürich<br />
Tel. 044 218 65 11</p>
<p>Di &#8211; So 10:00 &#8211; 17:00 Uhr<br />
Do 10:00 &#8211; 19:00 Uhr</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1517-%c2%abc%e2%80%99est-la-vie%c2%bb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ernst Haas «Color Correction»</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1496-ernst-haas-%c2%abcolor-correction%c2%bb/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1496-ernst-haas-%c2%abcolor-correction%c2%bb/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 05:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1496</guid>
		<description><![CDATA[Die Galerie Christophe Guye hat die exklusive Vertretung des «Ernst Haas Estate» für die Schweiz übernommen und zeigt vom 20. Januar bis 25. Februar 2012 mit der Ausstellung «Color Correction» erstmals das vollumfängliche Lebenswerk dieses gewichtigsten und einflussreichen Künstlers der Farbfotografie. Mit seiner dynamisch leuchtenden Farbfotografie ist Haas hauptsächlich durch seine kommerzielle Arbeit bekannt geworden; dennoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Galerie Christophe Guye hat die exklusive Vertretung des «Ernst Haas Estate» für die Schweiz übernommen und zeigt vom 20. Januar bis 25. Februar 2012 mit der Ausstellung «Color Correction» erstmals das vollumfängliche Lebenswerk dieses gewichtigsten und einflussreichen Künstlers der Farbfotografie.</strong></p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Ernst-Haas.jpg" rel="lightbox[1496]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1497" title="Ernst Haas" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Ernst-Haas-290x430.jpg" alt="" width="290" height="430" /></a></p>
<p>Mit seiner dynamisch leuchtenden Farbfotografie ist Haas hauptsächlich durch seine kommerzielle Arbeit bekannt geworden; dennoch ist es zweifellos seine andere, persönliche Arbeit, die seine Stärke, seine Sensibilität und sein wahres Können am besten veranschaulicht. Diese bislang verborgene Seite seines Schaffens wird nun mit «Color Correction» enthüllt und zeigt mit spannendem und neuartigem Blickwinkel die «andere» Seite von Ernst Haas&#8217; visionären Fotografie. Mit 14 zum Teil völlig unbekannten, grossformatigen Werken sowie einer exklusiven Auswahl von Haas handgefertigten Reliefdrücken (dye-transfer prints) aus den 50er und 60er Jahren – die zum Teil noch aus Haas&#8217; Soloausstellung im MoMA von 1962 stammen – lehnt sich diese umfassende Ausstellung «Color Correction» an die gleichnamige Neuerscheinung des Steidl Verlags an, editiert von William Ewing.<span id="more-1496"></span></p>
<p>Vernissage in Anwesenheit von Alex Haas, Sohn des Künstlers, am Donnerstag, 19. Januar 2012 von 18 bis 20 Uhr, mit einer Ansprache von William Ewing, ehemaligem Direktor des Musée de l&#8217;Elysée und Autor des Buches «Color Correction» das im Steidl-Verlag erschien.</p>
<p>Weitere Infomationen finden Sie hier:<br />
<a href="http://www.christopheguye.com/exhibitions/future/ernst-haas-color-correction.html?lang=EN" target="_blank">Galerie Christophe Guye</a><br />
Dufourstrasse 31<br />
CH-8008 Zürich<br />
Tel. 044 252 01 11</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1496-ernst-haas-%c2%abcolor-correction%c2%bb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Augenblicksfotografien</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1483-augenblicksfotografien/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1483-augenblicksfotografien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 05:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1483</guid>
		<description><![CDATA[Die Lust am Schauen und Entdecken ist Teil unserer Faszination für die Fotografie. Schon früh wurde dieses Medium zur Illustration von Texten verwendet. Fotos fangen nicht nur Blicke und Ereignisse ein, sie prägen auch nachhaltig unsere Erinnerung von Ereignissen und tragen somit zur Konstruktion von Geschichte bei. Die Ausstellung «Augenblicksfotografien – Geschichten durch das Objektiv» [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Lust am Schauen und Entdecken ist Teil unserer Faszination für die Fotografie. Schon früh wurde dieses Medium zur Illustration von Texten verwendet. Fotos fangen nicht nur Blicke und Ereignisse ein, sie prägen auch nachhaltig unsere Erinnerung von Ereignissen und tragen somit zur Konstruktion von Geschichte bei.</strong></p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Augenblicksfotografien-Allerheiligen.jpg" rel="lightbox[1483]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1485" title="Augenblicksfotografien Allerheiligen" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2012/01/Augenblicksfotografien-Allerheiligen-290x283.jpg" alt="" width="290" height="283" /></a></p>
<p>Die Ausstellung «Augenblicksfotografien – Geschichten durch das Objektiv» im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen schöpft aus dem Fundus der Schaffhauser Pressefotografien. Seit 2006 wird deren Bestand vom Historischen Verein des Kantons Schaffhausens im Projekt «<a href="http://www.historischerverein-sh.ch" target="_blank">Schaffhauser Pressefotografie-Archiv</a>»erfasst und aufgearbeitet. In Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Schaffhausen werden die Fotografien in einer Internet-Datenbank der Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht. Die Aufnahmen stellen eine eigentliche Bilderchronik der Schaffhauser Geschichte von 1957 bis in die Gegenwart dar.<span id="more-1483"></span></p>
<p>Bis heute sind rund 64’000 Filme erschlossen und <a href="http://www.stadtarchiv-schaffhausen.ch" target="_blank">im Internet einsehbar</a>. Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl von Schwarzweissfotografien aus den 1960er, 1970er und 1980er Jahren und stellt sie ihren Pressetexten gegenüber. Die Bilder stammen aus den Archiven der Fotografen Bruno und Eric Bührer sowie von Max und Sonja Baumann.</p>
<p>Im Zentrum der Aufnahmen steht der Mensch, abgelichtet in den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Die Motive erzählen Geschichten und ziehen unweigerlich in ihren Bann. Um die Fotografien in ihren historischen Kontext stellen zu können, sind zu allen Aufnahmen die entsprechenden Zeitungsartikel reproduziert worden. Sie liegen, gleichsam als «Ausstellungszeitung» für die Besucherinnen und Besucher zur Lektüre auf.</p>
<p>Die Ausstellung «Augenblicksfotografien – Geschichten durch das Objektiv» im <a href="http://www.allerheiligen.ch/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=152&amp;Itemid=243" target="_blank">Museum zu Allerheilgen</a> dauert noch bis 22. Januar 2012</p>
<p><em>(Unser Bild: Bildreportage über die Schaffhauser Rhybadi, 1961 von Bruno und Eric Bührer, Schaffhausen, erschienen in den Schaffhauser Nachrichten vom 11. Oktober 1961)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Begleitveranstaltung</strong><br />
am Mittwoch, 18. Januar 2012, 12.30 Uhr:<br />
«Schaffhauser Pressefotografie», ein Rundgang mit Daniel Grütter und Stadtarchivar Peter Scheck</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.allerheiligen.ch" target="_blank">Museum zu Allerheiligen Schaffhausen</a><br />
Baumgartenstrasse 6<br />
Eingang: Klosterstrasse via Pfalzhof<br />
CH-8200 Schaffhausen<br />
Telefon 052 633 07 77</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1483-augenblicksfotografien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir hoffen &#8230;</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1471-wir-hoffen/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1471-wir-hoffen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 05:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1471</guid>
		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Neujahr-Fotoagenda.jpg" rel="lightbox[1471]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1472" title="Neujahr Fotoagenda" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Neujahr-Fotoagenda-290x495.jpg" alt="" width="290" height="495" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1471-wir-hoffen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>«Young Talents» in der Hammer Gallery</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1447-%c2%abyoung-talents%c2%bb-in-der-hammer-gallery/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1447-%c2%abyoung-talents%c2%bb-in-der-hammer-gallery/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 20:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1447</guid>
		<description><![CDATA[Der Fokus und der Schwerpunkt der «Young Talents» – Ausstellung in der Hammer Gallery – liegt in der inszenierten Fotografie. In den gezeigten Arbeiten werden Elemente des Bildinhaltes in einen definierten Zusammenhang gestellt um bestimmte emotionale Reaktionen beim Betrachter zu wecken. Oft betreiben die Künstler dabei einen sehr hohen technischen Aufwand, dieser bleibt jedoch stets [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Fokus und der Schwerpunkt der «Young Talents» – Ausstellung in der Hammer Gallery – liegt in der inszenierten Fotografie. In den gezeigten Arbeiten werden Elemente des Bildinhaltes in einen definierten Zusammenhang gestellt um bestimmte emotionale Reaktionen beim Betrachter zu wecken. Oft betreiben die Künstler dabei einen sehr hohen technischen Aufwand, dieser bleibt jedoch stets nur Mittel zum Zweck.</strong></p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-St%C3%A9phanie-Marie-Couson.jpg" rel="lightbox[1447]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1451" title="Copyright Stéphanie Marie Couson" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-St%C3%A9phanie-Marie-Couson-290x375.jpg" alt="" width="290" height="375" /></a></p>
<p><strong>Stéphanie Marie Couson (Bild), Jonathan Heyer, Catherine Leutenegger, Zhang Peng und Julian Salinas nehmen in ihren Arbeiten nicht nur die Position des Fotografen, sondern auch die des Regisseurs, des Architekten, des Literaten, des Philosophen und Erzählers ein.</strong><span id="more-1447"></span></p>
<p>In der 2010 entstandenen Serie «Mira» erzeugt <strong>Stéphanie Marie Couson</strong> (*1970 in Dijon, Frankreich) durch die spezielle Inszenierung des Portraits eines jungen Mädchens und dessen Zusammenspiel mit Fotografien von Bäumen, aufgenommen in unterschiedlichen Jahreszeiten, ein tiefes emotionales Gefühl, das die seelische Verfassung eines heranwachsenden Mädchens widerspiegelt. In der Serie ist dieser Reifeprozess ersichtlich, dabei wechseln die emotionalen Zustände des Mädchens zwischen Unzugänglichkeit, Befangenheit bis hin zur Akzeptanz seines selbst. Stimmungskorrespondenzen zwischen dem Mädchen und der Landschaften werden durch die Gegenüberstellung deutlich. Das Mädchen posiert in Dreiviertelansicht oder im Profil vor schwarzem Hintergrund; die Aufnahmen wecken Assoziationen zur klassischen Porträtmalerei der Renaissance. Es handelt sich in der Arbeit von Couson um ein psychologisches Portrait, um die Wiedergabe eines seelischen Zustandes. Hier zeichnet sich die Inszenierung anhand einer großen Anzahl von kleinen Details aus, die die Emotionen schließlich in der Präsentation als Gruppen von Diptychen zur vollkommenen Entfaltung reifen lässt.</p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Jonathan-Heyer.jpg" rel="lightbox[1447]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1452" title="Copyright Jonathan Heyer" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Jonathan-Heyer-290x204.jpg" alt="" width="290" height="204" /></a></p>
<p><strong>Jonathan Heyer</strong> (*1977 in Zürich, Schweiz) inszeniert in seiner Serie «America in Crisis“ (mit der er 2006 den Swiss Photo Award 2009 gewann) unter Anderem Comic-Figuren wie Batman in einer real existierenden Welt. Die weltweite Wirtschaftskrise der letzten Jahre wird in dieser Serie thematisiert: „Die drei Superhelden stehen sinnbildlich für Amerika. Jeder steckt auf seine eigene Art und Weise in der Krise. Einstige Idole, unverletzbare, unangreifbare Ikonen liegen geschlagen, gedemütigt und schwach am Boden. Superman, Batman und Wonder Woman sind in der Krise allein und verlassen, verzweifelt. Es gilt, sie neu zu definieren. Die fotografische Umsetzung sollte das Drama einfangen.» (Zitat Jonathan Heyer)</p>
<p>Die Serie «Car Crash» stellt eine weitere detailstarke und sehr aufwendige Inszenierung von Autounfällen dar. Der aus diesem Unfall resultierende Schock bringt die restliche Welt abseits des Unfallortes zum Stillstand; die emotionale Leere und Verlorenheit nach dieser Katastrophe wird deutlich spürbar. Der Unfall trägt nur noch als Hintergrund oder Bühnenbild zur Szene bei: «Meine Arbeit ist eine ästhetische Inszenierung eines eigentlich äusserst unästhetisches Ereignisses, dem Autounfall. (&#8230;) Alle Szenen evozieren beim Betrachter automatisch Geschichten, Vermutungen, was vorher wohl war und was nach folgen könnte. Für die Bilder wurden komplette Sets aufgebaut, die eher an Film- denn an Fotosets erinnern. Aus diesem Grund muten die Bilder auch mehr wie Film Stills als klassische Fotos an.» (Zitat Jonathan Heyer)</p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Catherine-Leutenegger.jpg" rel="lightbox[1447]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1453" title="Hammer Catherine Leutenegger" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Catherine-Leutenegger-290x237.jpg" alt="" width="290" height="237" /></a></p>
<p>Eine weitere Auseinandersetzung mit dem Inszenierungsbegriff zeigt die Serie «Hors-Champ» /«Ausserhalb des Blickfeldes» von <strong>Catherine Leutenegger</strong> (*1983 in Lausanne, Schweiz). Zwischen 2006 und 2008, mit diesen Arbeiten, gewann die Künstlerin den Manor Kulturpreis, das Atelierstipendium New York (Kanton Waadt), den Raymond Weil Internellt, dabei gewährt uns die Künstlerin einen Blick hinter die Kulissen der Inszenierung. Das photographische «Making Offational Foto Preis und den Schweizer Eidgenössischer Preis für Design. Hier werden Künstlerateliers zur Schau gest» wird sichtbar. Zugleich hinterfragt Catherine Leutenegger kritisch die Zukunft der klassischen Fotografie: «Hors-champ ist eine Einladung, fremde Gegenden zu entdecken, wo fotografische Bildnisse gestaltet werden. Es ist eindeutig, dass die Fotografie einen neuen Weg einschlägt und ihre Zukunft scheint digital zu sein. Es ist meine Absicht, die eigentliche Zukunft dieses Mediums in Frage zu stellen, indem ich die Entstehungsstätten der traditionellen Fotografietechniken enthülle. Haben die Studios der Fotografen eine Zukunft? Was wird morgen vom Zubehör und  Dunkelkammer in der Zukunft nur von Amateuren genutzt? Werden die Produzenten des Papiers, der Filme, der Chemikalien verschwinden? Ist der Bildschirm das neue fotografische Labor? Und welche Meinung haben die Fotografen zu dieser Evolution?.»(Zitat Leutenegger)</p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Zhang-Peng.jpg" rel="lightbox[1447]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1454" title="Copyright Zhang Peng" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Zhang-Peng-290x291.jpg" alt="" width="290" height="291" /></a></p>
<p><strong>Zhang Pengs</strong> (*1981 in Shandong, China) Fotografien gleichen Standbildern aus Fantasy-Trickfilmen; in Fakt sind sie Aufnahmen von aufwendig aufgebauten Sets, in denen junge Mädchen die Hauptrolle spielen. Ausgebildet als klassischer Maler nähert sich Zhang seinen Kompositionen mit einem erhöhten Bewusstsein der Dramaturgie, dabei verwendet er intensive Farben, theatralische Requisiten und ungewohnte Perspektiven um eine Künstlichkeit und Illusion der Realität darzustellen.</p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Julian-Salinas.jpg" rel="lightbox[1447]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1455" title="Copyright Julian Salinas" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/12/Hammer-Julian-Salinas-290x288.jpg" alt="" width="290" height="288" /></a></p>
<p><strong>Julian Salinas</strong> (*1967 in Düsseldorf, Deutschland) präsentiert Arbeiten aus der Serie «In the Dark». Die bei Dunkelheit abgelichteten Spielplätze erwirken beim ersten Betrachten den Eindruck farbenfroher Modelle eines Bühnenbildes. Die Plätze wurden jedoch von dem Künstler so vorgefunden und nicht inszeniert, sondern schlicht in Szene gesetzt. In dieser eigentlichen Umkehrung der Inszenierung spielt Salinas mit dem Empfinden des Betrachters und zeigt die Bauten in einem unerwarteten Licht: «Im Dunkeln kommen die Spielskulpturen ganz ruhig und lautlos daher. Keine Menschen stehen, sitzen und liegen. Die Spielplätze sind unbespielt und leer. Die fast surreal anmutenden Bauten, sind Ihrer ursprünglichen Aufgabe, Kinder zu beherbergen entledigt.» (Zitat Salinas)</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 14. Januar 2012 zu sehen in der</p>
<p><a href="http://hammergallery.ch" target="_blank">Hammer Gallery</a><br />
Beethovenstrasse 20<br />
CH-8002 Zürich<br />
Tel, 043 817 62 10</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1447-%c2%abyoung-talents%c2%bb-in-der-hammer-gallery/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bernd und Hilla Becher: Industrielandschaften</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1434-bernd-und-hilla-becher-industrielandschaften/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1434-bernd-und-hilla-becher-industrielandschaften/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1434</guid>
		<description><![CDATA[Über vierzig Jahre lang hat das Fotografenpaar Bernd und Hilla Becher an einer Bestandsaufnahme von Gebäuden der Industriearchitektur gearbeitet. Fabrikhallen, Fördertürme, Gasbehälter, Stahlöfen, aber auch Fachwerkhäuser gehören zu den Sujets, die sie in Deutschland, in England, Frankreich, Mitteleuropa und den USA aufgenommen haben. Sie nennen diese Gebäude «Anonyme Skulpturen». Damit wollen sie auf die künstlerische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Über vierzig Jahre lang hat das Fotografenpaar Bernd und Hilla Becher an einer Bestandsaufnahme von Gebäuden der Industriearchitektur gearbeitet. Fabrikhallen, Fördertürme, Gasbehälter, Stahlöfen, aber auch Fachwerkhäuser gehören zu den Sujets, die sie in Deutschland, in England, Frankreich, Mitteleuropa und den USA aufgenommen haben. Sie nennen diese Gebäude «Anonyme Skulpturen». Damit wollen sie auf die künstlerische Qualität der Bauwerke hinweisen, die im Bewusstsein der zumeist unbekannten Baumeister und Benutzer keine Rolle spielte. </strong></p>
<p><a href="dustrielandschaften.jpg" rel="lightbox[1434]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1435" title="Fotomuseum Becher Industrielandschaften" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Fotomuseum-Becher-Industrielandschaften.jpg" alt="" width="260" height="201" /></a></p>
<p><strong>Ihre Fotografie will diese verborgenen skulpturalen Qualitäten verdeutlichen und sie als untergehende Baukultur historisch dokumentieren. Mit grosser Zurückhaltung in ihren Mitteln und ganz dem Gegenstand verpflichtet, stehen die beiden Künstler in einer langen Tradition wichtiger Vertreter des dokumentarischen Blicks wie Eugène Atget, Karl Blossfeldt, Walker Evans, Albert Renger-Patzsch und August Sander.<span id="more-1434"></span></strong></p>
<p>Bernd und Hilla Becher haben sich immer mit besonderem Interesse der Industriearchitektur im Ruhrgebiet gewidmet. Zum ersten Mal wird mit der Ausstellung «Bergwerke und Hütten – Industrielandschaften» dieser Bereich ihres Schaffens systematisch erschlossen. Namen wie die der Zechen Concordia und Hannibal oder der Gutehoffnungshütte stehen bis heute für die industrielle Geschichte des Ruhrgebiets. Die Ausstellung konzentriert sich jedoch nicht auf einzelne Gebäude, sondern nimmt die Anlagen als ganze und ihre Situierung innerhalb des Stadt- oder Naturraums in den Blick.</p>
<p>Kurator: Dr. Heinz Liesbrock. Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Josef Albers Museum Quadrat, Bottrop.</p>
<p>Begleitend ist eine Publikation im Schirmer/Mosel Verlag, München, erschienen.</p>
<p>Bis 12. Februar 2012 im <a href="http://www.fotomuseum.c" target="_blank">Fotomuseum Winterthur</a><br />
Grüzenstrasse 44 + 45<br />
CH-8400 Winterthur<br />
Telefon 052 234 10 60<br />
Infoline 052 234 10 34</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1434-bernd-und-hilla-becher-industrielandschaften/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Through the Looking Brain</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1399-through-the-looking-brain/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1399-through-the-looking-brain/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 20:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1399</guid>
		<description><![CDATA[Das Kunstmuseum St. Gallen zeigt noch bis 22. Januar 2012 «eine Schweizer Sammlung konzeptueller Fotografie» «Die Kunst im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit»: Nach der These des Philosophen Walter Benjamin wurde die Aura der Kunst durch neue Bildmedien aufgehoben. Übernahm die Fotografie Ende des 19. Jahrhunderts die Funktion der Darstellung von Welt, so war ihr Siegeszug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Kunstmuseum St. Gallen zeigt noch bis 22. Januar 2012 «eine Schweizer Sammlung konzeptueller Fotografie»</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Through-the-looking-Brain.jpg" rel="lightbox[1399]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1401" title="Through the looking Brain" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Through-the-looking-Brain-290x416.jpg" alt="" width="290" height="416" /></a>«Die Kunst im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit»: Nach der These des Philosophen Walter Benjamin wurde die Aura der Kunst durch neue Bildmedien aufgehoben. Übernahm die Fotografie Ende des 19. Jahrhunderts die Funktion der Darstellung von Welt, so war ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Diese Erweiterung des Fotografischen, weg vom klassischen Pressebild hin zur konzeptuellen Fotografie, zur Dokumentation künstlerischer Aktionen oder zum Blow-up-Format, dokumentiert die in ihrem hohen Qualitätsanspruch einzigartige Fotosammlung der Firma ZL Zellweger Luwa. Die von den Gebrüdern Ruedi und Thomas Bechtler 1990 initiierte Sammlung wird in den Kunstmuseen Bonn und St.Gallen erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.</strong> <span id="more-1399"></span></p>
<p><em><strong><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Richard-Prince-Woman-with-Eyelashes.jpg" rel="lightbox[1399]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1404" title="Richard Prince Woman with Eyelashes" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Richard-Prince-Woman-with-Eyelashes-290x190.jpg" alt="" width="290" height="190" /></a>Richard Prince. Untitled (Woman with Eyelashes), 1983</strong></em></p>
<p>«Through the Looking Brain» – wenn ein Titel im Englischen derart semantisch zu irritieren vermag, lässt das nur zwei Schlussfolgerungen zu. Wobei die erste, dass es den Verfassern unbewusst unterlief, auszuschliessen ist. Bleibt nur die zweite Möglichkeit: Die Irritation wurde bewusst provoziert. Und genau das ist hier der Fall. Die Verschiebung, die eine Bewegung durch das schauende Gehirn andeutet, will die Aufmerksamkeit auf den Zusammenhang zwischen Sehen und Denken lenken und damit zugleich – im Sinne eines «sehenden Denkens» – eine Form der visuellen Praxis betonen, die innerhalb der konzeptuellen Fotografie seit den 1970er Jahren eine Hauptrolle spielt. Die Fotosammlung der Zellweger Luwa AG verdeutlicht in ihren Schwerpunkten die wesentlichen Momente dieser neuen visuellen Praxis: Die Hinterfragung der Bildaura, die Betonung der apparativen Dimension der Fotografie sowie die damit einhergehende Arbeit in seriellen Zusammenhängen und die systematische Grundlagenforschung über da eigene Medium. Damit markierte die konzeptuelle Fotografie ein deutliche Gegenposition zur klassischen Fotokunst: «Während die innere Logik der Kunstfotografie darauf bestand, dass es eine spezifische Ästhetik des Fotografischen gab, beschäftigten sich die Konzept-Künstler, die in den 60er und 70er Jahren auf Fotografie zurückgriffen, vor allem mit der apparativen Dimension des Mediums, also mit dem Moment einer mechanischen, massenhaft reproduzierbaren Bilderzeugung, die sich völlig den Instrumenten der Konsum- und Massenkultur angeglichen hatte, und über seine kalte Technizität auch die Vermeidung von Subjektivität und Selbstausdruck ermöglichte, der in der Kunstfotografie als unabdingbar galt.» (Stephan Berg)</p>
<p><em><strong><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Thomas-Ruff.-Ricola-Mulhouse-1994.jpg" rel="lightbox[1399]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1403" title="Thomas Ruff. Ricola Mulhouse, 1994" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Thomas-Ruff.-Ricola-Mulhouse-1994-290x160.jpg" alt="" width="290" height="160" /></a>Thomas Ruff. Ricola Mulhouse, 1994</strong></em></p>
<p>Die bislang noch nie öffentlich gezeigte, international bedeutende Sammlung entstand 1990 auf Initiative von Ruedi und Thomas Bechtler und wurde von Cristina Bechtler, Ruedi Bechtler und Bice Curiger inhaltlich aufgebaut. In beispielhafter Dichte und höchster Qualität dokumentiert die Sammlung einen zentralen Aspekt innerhalb der Entwicklung der Fotografie zur eigenständigen Kunstform und erlaubt zudem Einblicke in bislang wenig bekannte Werkzusammenhänge. Ihr Spektrum reicht dabei von den 1970er Jahren bis in die Gegenwart und umfasst unter anderem Hauptwerke bzw. umfangreiche Werkgruppen von herausragenden Kunstschaffenden wie</p>
<ul>
<li>John Baldessari (*1931),</li>
<li>Bernd und Hilla Becher (1931-2007/*1934),</li>
<li>Andreas Gursky (*1955),</li>
<li>Imi Knoebel (*1940),</li>
<li>Louise Lawler (*1947),</li>
<li>Sigmar Polke (1941-2010),</li>
<li>Richard Prince (*1949),</li>
<li>Thomas Ruff (*1958),</li>
<li>Ed Ruscha (*1937),</li>
<li>Cindy Sherman (*1954),</li>
<li>Hiroshi Sugimoto (*1948) oder</li>
<li>Jeff Wall (*1946).</li>
</ul>
<p>Auch Schweizer Künstler wie</p>
<ul>
<li>Roman Signer (*1938) oder</li>
<li>Fischli/Weiss (*1952/*1946)</li>
</ul>
<p>sind erstrangig vertreten, und selbst aktuellste künstlerische Tendenzen werden bei Doug Aitken (*1968) oder Tacita Dean (*1965) sichtbar.</p>
<p><em><strong><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Sigmar-Polke.jpg" rel="lightbox[1399]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1405" title="Sigmar Polke" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/11/Sigmar-Polke-290x139.jpg" alt="" width="290" height="139" /></a>Sigmar Polke, Urangestein (rosa), 1992</strong></em></p>
<p>Überblickt man die Sammlung als Ganzes so wird deutlich, wie von seriellen Ansätzen bis zum Tableau die zeitgenössische Fotografie seit den 1960er Jahren unterschiedliche Präsentationsformen ausbildete. Sie alle sind in der Sammlung der Zellweger Luwa AG beispielhaft vertreten und erlauben in Through the Looking Brain einen einzigartigen Einblick in die unterschiedlichen Strategien zeitgenössischer konzeptueller Fotografie.</p>
<p>Die Ausstellung «Through the Looking Brain» ist in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn entstanden und ist im <a href="http://www.kunstmuseumsg.ch/ausstellungen.html#lookingbrain" target="_blank">Kunstmuseum St. Gallen</a> noch bis zum 22. Januar 2012 zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1399-through-the-looking-brain/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Michael Wolf «Life in Cities»</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1385-michael-wolf-%c2%ablife-in-cities%c2%bb/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1385-michael-wolf-%c2%ablife-in-cities%c2%bb/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 11:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1385</guid>
		<description><![CDATA[Mit «Life in Cities» zeigt die Christophe Guye Galerie einen Querschnitt des facettenreichen Gesamtwerkes des Fotokünstlers Michael Wolf. Neben Werken aus seinen anerkannten Serien Tokyo Compression und Architec ture of Densi ty, werden auch Arbeiten seiner neusten Werkgruppe «A Series of Unfortunate Events», auch als Google Street View bekannt, erstmals in der Schweiz gezeigt. Wolf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/AOD-111_WOLF_Chrsitophe-Guye-Galerie_01_600.jpg" rel="lightbox[1385]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1386" title="AOD 111_WOLF_Chrsitophe Guye Galerie" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/AOD-111_WOLF_Chrsitophe-Guye-Galerie_01_600-290x227.jpg" alt="" width="290" height="227" /></a>Mit «Life in Cities» zeigt die Christophe Guye Galerie einen Querschnitt des facettenreichen Gesamtwerkes des Fotokünstlers Michael Wolf. Neben Werken aus seinen anerkannten Serien Tokyo Compression und Architec ture of Densi ty, werden auch Arbeiten seiner neusten Werkgruppe «A Series of Unfortunate Events», auch als Google Street View bekannt, erstmals in der Schweiz gezeigt. Wolf untersucht urbanes Leben im 21. Jahrhundert und trifft damit den Puls der Zeit: Ob er mit faszinierend abstrakten Porträts von Gebäudefronten eine Lebensweise illustriert, die einengende Gedrängtheit deren Bewohner ablichtet, oder die bewachte «Privatsphäre» bebildert, Wolfs Arbeiten sind künstlerisch und Kultur erforschend zugleich und zeichnen mit differenzierten visuellen Aspekten ein intimes dennoch hinweisendes Porträt des Grosstadtlebens. «Life in Cities», Wolfs erste Soloausstellung in der Schweiz, wurde abgestimmt auf internationale Ausstellungen im Museum für Ges taltung, wo Architec ture of Density gezeigt wird, und mit «Tokyo Compression» gezeigt am Noorderlicht Photofestival in Groningen, Holland.</strong><span id="more-1385"></span></p>
<p>Zum ersten Mal in dieser Bildkombination zu sehen, freut sich die Christophe Guye Galerie Michael Wolfs Soloausstellung «Life in Cities» zu präsentieren. In der Ausstellung zu sehen sind insgesamt 22 Fotografien: neben Bilder seiner berühmten Serien Tokyo «Compression» und «Architecture of Density» werden erstmals in der Schweiz Arbeiten seiner neusten und viel besprochener Serie Google Street View gezeigt. Wolkenkratzer oder Strassenszenen, Einzelpersonen oder die Masse – die Bilder sind verschiedenartig und packend. Es ist, und war schon immer, das Grosstadtleben im 21. Jahrhundert welches Wolf inspiriert: ob als Kunstwerke oder kulturelle Dokumentierung betrachtet, seine Arbeiten vermitteln und schildern zugleich. Sie offenbaren überraschende Momente und neue Sichtweisen die gleichzeitig leise der Gesellschaft einen Spiegel vor Augen hält.</p>
<p><em><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/AOD-18_WOLF_Chrsitophe-Guye-Galerie_02_600.jpg" rel="lightbox[1385]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1387" title="AOD 18_WOLF_Chrsitophe Guye Galerie" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/AOD-18_WOLF_Chrsitophe-Guye-Galerie_02_600.jpg" alt="" width="600" height="780" /></a>Michael Wolf (*1954, Deutschland), Architecture of Density a18, 2007</em></p>
<p>Mehr als 14 Jahre hat der aus Deutschland stammende Künstler in Hongkong gelebt. Wie niemand zuvor hat Wolf die spezifischen visuellen Aspekte einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt in atemberaubenden Bildern festgehalten. Seit jeher konzentriert sich Wolf in seiner künstlerischen Arbeit auf architektonische und gesellschaftliche Erscheinungsformen urbaner Verdichtung, sowie kulturelle Identität und Kulturwissenschaft; Bevölkerungsdichte, Voyeurismus, und Privatsphäre sind stets wiederkehrende Themen in seinen Arbeiten. Ob aus Sicht eines Einzelnen oder aus derjenigen der Masse, kollektiv gesehen – wenn auch visuell facettenreich – verkörpern sie die Schwierigkeiten und teils unfassbaren Zustände des heutigen Lebens in den Metropolen dieser Welt.</p>
<p>Mit «Architecture of Density» hat Wolf einen markanten, unverkennbaren Stil entwickelt. Der Raum verflacht; ohne Strassen, Himmel und Horizont abgelichtet, werden Hongkongs Wolkenkratzer zu endlosen, sich wiederholenden Abstraktionen urbaner Ausbreitung. Vergleichbar mit Werken von Andreas Gursky oder Candida Höfer sind seine Architekturfotografien Linien ohne Anfang oder Ende welche gleichermassen einen Hauch Unendlichkeit und einer schwindelerregender Desorientierung und Klaustrophobie verleihen. Mit den sozialen und wirtschaftlichen Konstellationen der Stadt vertraut, untersucht Wolf die äusserliche Ästhetik der architektonischen formen und illustriert somit Gefühle der räumlichen Wahrnehmung der Einwohner Hongkongs.</p>
<p><em><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/ASOUE-2_WOLF_Chrsitophe-Guye-Galerie_03_600.jpg" rel="lightbox[1385]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1388" title="ASOUE 2_Wolf_Chrsitophe Guye Galerie" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/ASOUE-2_WOLF_Chrsitophe-Guye-Galerie_03_600.jpg" alt="" width="600" height="764" /></a>Michael Wolf (*1954, Deutschland), Street View, A Series of Unfortunate Events #2, 2011</em></p>
<p>Gleichermassen eindringlich sind Wolfs Bilder dicht gedrängter Menschen in der Tokioter U-Bahn. Diesmal stehen weniger die Bauten der Stadt sondern ihre Bewohner im Mittelpunkt dieser tragisch witzigen und beängstigend poetischen Bilderserie. Mental abwesend – in Tagträumen versunken oder schlafend – um der «Kompression» dieser unterirdischen Hölle für ein paar Sekunden zu entkommen, porträtieren Wolfs vielfach ausgezeichnete Bilder die zwischen Glas, Nebel und Mitreisenden eingezwängten Pendler. Ausdruck der Angst, Unannehmlichkeit und versuchtem Verdrängen; eine Metapher für den Alltag, doch zugleich die Rolle des Künstlers in Frage stellend sind diese voyeuristischen Porträts synonym für die Einwohnerdichte der Hauptstadt und zeichnen eine düstere Diagnose zur Masseneinsamkeit und menschlicher Ausdauer in modernen Megacitys.</p>
<p>Durch «Life in Cities» wird einem bewusst, dass Wolfs Arbeiten alle miteinander in Verbundenheit stehen und Fragen zu Privatsphäre und öffentlichem Raum, Anonymität und Masse, sowie Wachstum und wie dieser unser Leben beeinflusst aufwerfen. Aneignung von bereits existierenden Bildern und das Dokumentieren zeitgenössischen Lebens gekennzeichnet von einer verpixelter Bildstruktur: die Street View Serien offenbaren eine noch nie dagewesene und spannende Mischung aus Fotojournalismus und einer an die Picture Generaton erinnernde Bildsprache. Für Paris Street View, Manhattan Street View, und A Series of Unfortunate Events fotografierte der Künstler Bilder von Google Street View ab seinem Bildschirm und schuf so, in dem er Städte via das online Programm erkundete, eine neue Form der street photography. Mit überraschenden Details, wie zufällige Spiegelungen von Menschen in einem Schaufenster, Menschen hinter Autoscheiben, oder Passanten, die zufällig durchs Bild laufen, zeichnet Wolf eine Alternative zu den zahllosen fotografischen Klischees, die über uns allen bekannten Städten wie z. B. Paris existieren.</p>
<p>Auf einmal repräsentativ, humorvoll und hinterfragend, konfrontieren die Arbeiten aus A Series of Unfortunate Events und Paris Street View uns – für alle Werke in diese Ausstellung vertretend – mit Gedanken kultureller Identität der Grossstädte und unser doch nicht so privates urbanes Leben.</p>
<p>Michael Wolf wurde 1954 in München geboren und wuchs in den USA, Kanada und in Europa auf. Er studierte an der University of Berkeley in Kalifornien und an der deutschen Folkwang Universität in Essen. Neben freien, künstlerischen Projekten war er auch als Fotojournalist für deutsche und internationale Magazine wie den «STERN» tätig. 1995 zog Michael Wolf nach Hongkong, wo er Chinesische Kulturwissenschaften studierte und die komplexe Architektur der Grosstadt. Bekannt geworden ist Wolf mit zwei «eindrücklichen Fotobüchern» (Neue Zürcher Zeitung) über China, Sitting in China und Hong Kong: «Front Door/Back Door». 2005 erhielt er erstmals einen World Press Photo Award in der Kategorie «Contemporary Issues Stories», und dann nochmals in 2010 im Bereich «Daily Life Single», beide Male mit Bildern aus Asien. Für seine neuste Serie von zufälligen Ereignissen auf Google-Street-View, A Series of Unfortunate Events, erhielt Wolf im Mai 2011 beim World Press Photo Award einen «Honorable Mention».</p>
<p><em><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/Michael-Wolf_18_600_05.jpg" rel="lightbox[1385]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1389" title="Michael Wolf_18_600_05" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/Michael-Wolf_18_600_05.jpg" alt="" width="600" height="750" /></a>Michael Wolf (*1954, Deutschland), Tokyo Compression 18, 2010</em></p>
<p>Weltweit werden Wolfs Arbeiten gesammelt und ausgestellt, wie zum Beispiel vom Metropolitan Museum of Art in New York oder dem Museum of Contemporary Photography, Chicago, und es finden zurzeit Ausstellungen mit seinen Werken statt, wie Hochhaus – Wunsch und Wirklichkeit im Museum für Gestaltung, Zürich, oder Metropolis: City Life in the Urban Age, am Noorderlicht Photofestival in Groningen, Holland.</p>
<p>Darüber hinaus war Wolf einer der elf Finalisten des diesjährigen renommierten internationalen Fotopreises Prix Pictet, und schon zahlreiche Bücher wurden zu seinen Arbeiten veröffentlicht – unter anderem Tokyo Compression, welches Martin Parr als eines der 30 wichtigsten Fotografiebücher auserwählte die zwischen 2001 und 2010 herausgegeben wurden.</p>
<p>Weitere Infos <a href="http://www.christopheguye.com/exhibitions/current/michael-wolf-life-in-cities.html" target="_blank">finden Sie hier</a>.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 26. November 2011 zu sehen in der<br />
<a href="http://www.christopheguye.com" target="_blank">Christophe Guye Galerie</a><br />
Dufourstrasse 31<br />
CH-8008 Zurich<br />
Tel. 044 252 01 11</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1385-michael-wolf-%c2%ablife-in-cities%c2%bb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Richard Avedon Ausstellung in Genf</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1372-richard-avedon-ausstellung-in-genf/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1372-richard-avedon-ausstellung-in-genf/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 19:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1372</guid>
		<description><![CDATA[Die Gagosian Gallery in Genf zeigt noch bis 17. Dezember 2011 eine sehenswerte Ausstellung von Richard Avedons frühen Modeaufnahmen von Modellen in elegantester Mode, die in Paris vor dem Zweiten Weltkrieg in Calés, Nachtklubs und in den Strassen der Seinestadt entstanden sind. Viele davon wurden in Harper&#8217;s Bazaar und anderen massgebenden Modezeitschriften publiziert und haben so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Gagosian Gallery in Genf zeigt noch bis 17. Dezember 2011 eine sehenswerte Ausstellung von Richard Avedons frühen Modeaufnahmen von Modellen in elegantester Mode, die in Paris vor dem Zweiten Weltkrieg in Calés, Nachtklubs und in den Strassen der Seinestadt entstanden sind. Viele davon wurden in Harper&#8217;s Bazaar und anderen massgebenden Modezeitschriften publiziert und haben so die damalige Modefotografie massgebend geprägt. </strong> </p>
<p><a href="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/Avedon-Fashion_Renee2.jpg" rel="lightbox[1372]"><img class="aligncenter size-full wp-image-1373" title="Avedon Fashion: Renee2" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/10/Avedon-Fashion_Renee2.jpg" alt="" width="279" height="350" /></a></p>
<p><span id="more-1372"></span></p>
<p>Die Bilder dieser Ausstellung wurden 1978 von Richard Avendon selbst für das Portfolio &#8220;Avedon/Paris&#8221; ausgewählt, welches danach in einer Retrospektive seiner Modefotografien in der Metropolitan Museum of Art in New York erstmals präsentiert wurde. Die Bilder zeigen beispielsweise Marlene Dietrich in Dior, Dorian Leigh in Piguet, und Suzy Parker in Lanvin-Castillo und sind Zeugnisse von Avedon&#8217;s innvoativem Stil in seiner kreativsten Schaffensperiode.</p>
<p>Weitere Infos <a href="http://www.gagosian.com/exhibitions/2011-09-29_avedon-paris/" target="_blank">finden Sie hier</a>.</p>
<p><a href="http://www.gagosian.com/exhibitions/2011-09-29_avedon-paris/" target="_blank">Gagosian Gallery<br />
</a>19 place de Longemalle<br />
1204 Genève<br />
Tel. 022 319 36 19</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1372-richard-avedon-ausstellung-in-genf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WELT – BILDER 4</title>
		<link>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1341-welt-%e2%80%93-bilder-4/</link>
		<comments>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1341-welt-%e2%80%93-bilder-4/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 16:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fotoagenda.ch/?p=1341</guid>
		<description><![CDATA[Die Ausstellung WELT – BILDER 4 im Helmhaus Zürich bietet ein engagiertes und engagierendes Wechselbad der Gefühle: Schönheit und Schrecken liegen nah beieinander, von magischen Vollmondnächten gerät man in mensch-gemachte Naturkatastrophen, von der Mongolei in Megacitys, von einem Schweizer Bergtal in australische Bergbaugebiete. Beat Streuli, aus: Quai de l’Industrie 09, 2009 / 2011 WELT – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ausstellung WELT – BILDER 4 im Helmhaus Zürich bietet ein engagiertes und engagierendes Wechselbad der Gefühle: Schönheit und Schrecken liegen nah beieinander, von magischen Vollmondnächten gerät man in mensch-gemachte Naturkatastrophen, von der Mongolei in Megacitys, von einem Schweizer Bergtal in australische Bergbaugebiete.</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1345" title="Beat Streuli, Aus: Quai de l’Industrie 09, 2009 / 2011" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/09/Helmhaus_Streuli_260.jpg" alt="" width="260" height="200" /><span id="more-1341"></span><em>Beat Streuli, aus: Quai de l’Industrie 09, 2009 / 2011</em></p>
<p>WELT – BILDER 4 wartet mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern auf, deren Werk in der Schweiz noch kaum je gezeigt wurde: mit der Österreicherin <strong>Aglaia Konrad</strong>, einer prägenden Figur der denkwürdigen documenta X; mit <strong>Edward Burtynsky</strong>, dessen umweltbewusstes Werk in Nordamerika in Kunst, Wissenschaft und Politik für Aufsehen sorgt; mit <strong>Darren Almond</strong>, der an der legendären Londoner Ausstellung Sensation beteiligt war; und mit der Norwegerin <strong>Mette Tronvoll</strong>, die mit ihren Porträtserien zunehmend Aufmerksamkeit findet.</p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1346" title="Ester Vonplon, corv, Castrisch, 2011" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/09/Helmhaus_Vonplon_260.jpg" alt="" width="260" height="243" />Ester Vonplon, corv, Castrisch, 2011</em></p>
<p>Mit dabei sind auch zwei ganz junge Kunstschaffende aus der Schweiz, <strong>Ester Vonplon</strong> und <strong>Georg Gatsas</strong>:  Sie zeigen auf sehr persönliche Weise konservierte Vergangenheit in den Schweizer Bergen und die junge Musikszene des «Dubstep» in der Londoner Subkultur. In der Ausstellung vertreten sind auch <strong>Uriel Orlow</strong>, der an der Biennale Venedig am Schweizer Beitrag beteiligt ist, und <strong>Beat Streuli</strong>, dessen unverwechselbares Werk sich in die Fotografiegeschichte eingeschrieben hat.</p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-full wp-image-1347" title="Mette Tronvoll, MN 007 Adja and Tschuluun, 2004" src="http://www.fotoagenda.ch/wp/wp-content/uploads/2011/09/Helmhaus_Tronvoll_260.jpg" alt="" width="260" height="326" />Mette Tronvoll, MN 007 Adja and Tschuluun, 2004</em></p>
<p>Die meisten Künstlerinnen und Künstler zeigen neue Arbeiten, die eigens für die Ausstellung produziert worden sind und sich in den Sälen sehr individuell präsentieren: konventionell gerahmt, projiziert oder installativ in den Raum ausgreifend.</p>
<p>Die Ausstellung ist noch bis 13. November 2011 im <a href="http://www.stadt-zuerich.ch/kultur/de/index/institutionen/helmhaus.html" target="_blank">Helmhaus</a>, Limmatquai 31, Zürich zu sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fotoagenda.ch/artikel/1341-welt-%e2%80%93-bilder-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

